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Deine Reise durch Europa
Du bist 18 Jahre alt oder wirst es noch in diesem Jahr und hast Lust, Europa zu entdecken? Dann könnte DiscoverEU genau das Richtige für dich sein. Die Initiative von Erasmus+ gibt jungen Menschen die Chance, mit dem Zug durch Europa zu reisen, neue Orte zu sehen und Menschen aus verschiedensten Ländern kennenzulernen.
Europa hat was vor. Sie auch?
Was haben eine Azubi-Fahrt der Stadt Düsseldorf, ein Pub Quiz in Bochum und eine Jubiläumsreise von Gronau nach Ungarn gemeinsam? Diese und noch viele weitere Veranstaltungen wurden durch die Europa-Schecks finanziell von der Landesregierung NRW unterstützt. Und schon jetzt geht die Landesinitiative in die nächste Runde.
Rauskommen muss drin sein
Von einem Erasmus-Aufenthalt bringt man oft etwas mit, das in keinem Zeugnis steht: den Mut, sich an einem fremden Ort zurechtzufinden, und Menschen, mit denen man in Verbindung bleibt. Ich möchte, dass diese Erfahrung auch für Auszubildende und für junge Menschen erreichbar wird, deren Familien einen Auslandsaufenthalt nicht mitfinanzieren können.
Europas Diplomatie bekommt Gesellschaft
Ein Film, ein Konzert oder ein Gespräch zwischen jungen Menschen kann eine Verbindung schaffen, lange bevor es eine politische Einigung gibt. Mit diesem Gedanken habe ich in der vergangenen Woche die European Public Diplomacy Days 2026 eröffnet. Schon zum zweiten Mal durfte ich dabei sein und Gäste aus der Europäischen Union und vielen Partnerländern in Brüssel begrüßen. Besonders gefreut hat mich, dass so viele Menschen teilgenommen und ihre Erfahrungen in die Gespräche eingebracht haben.
Bücher auf Händen getragen
Ein Buch entgegennehmen und in andere Hände legen: Tausende Menschen bildeten im Januar 2014 eine rund zwei Kilometer lange Kette durch Riga. So gelangten Bücher aus der alten lettischen Nationalbibliothek in ihr neues Zuhause, das „Castle of Light“. Für einen Moment lag jedes dieser Bücher in den Händen eines Menschen, der ihm ein Stück seines Weges ermöglichte.
Ziemlich beste Partner
Ende Oktober treffen sich die Spitzen der EU und Kanadas in Montréal. Seit den Auftritten Ursula von der Leyens und Mark Carneys im September in Straßburg steht eine große Idee im Raum: Kanada könnte das erste „assoziierte Mitglied“ der Europäischen Union werden. Carney begrüßte die Ambition und warb für eine „Allianz für die Zukunft“. Beim Gipfel am 29. und 30. Oktober bietet sich die Gelegenheit, die angekündigte Annäherung in konkrete Vereinbarungen zu übersetzen.
Sieht echt aus. Kann aber krank machen
Eine Anzeige für eine Abnehmspritze, eine professionell gestaltete Internetseite und ein Behördenlogo: Ein illegales Angebot kann täuschend vertrauenswürdig aussehen. Wer ein solches Präparat bestellt, weiß jedoch womöglich nicht, was darin steckt. Der versprochene Wirkstoff kann fehlen, andere Inhaltsstoffe können der Gesundheit schaden.
Was Europa von Portugal lernen kann
Portugal musste in der Finanz- und Schuldenkrise um seine wirtschaftliche Zukunft kämpfen. 2011 war das Land auf internationale Finanzhilfen angewiesen; das Hilfsprogramm lief bis 2014. Heute entstehen dort neue Arbeitsplätze, die Löhne steigen stärker als die Preise, und weniger Menschen sind von Armut bedroht.
Als Ministerpräsident Luís Montenegro am Dienstagmorgen im Europäischen Parlament sprach, konnte er auf Fortschritte verweisen, die Mut machen. Zurücklehnen wollte er sich deshalb keineswegs: Es bleibe viel zu tun.
Stark genug für schlechte Zeiten?
Für ihre wichtigste Rede des Jahres griff Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu Charles Dickens: „Es war die beste Zeit, es war die schlechteste Zeit.“ Mit diesem Satz eröffnete sie vor dem Europäischen Parlament die Debatte zur Lage der Union. Er traf die Spannung dieses Vormittags: Europa ist stärker geworden. Zugleich rücken Krieg, wirtschaftlicher Druck und Angriffe auf unsere Demokratie näher.
75 Prozent der Europäerinnen und Europäer sehen die EU als Ort der Stabilität in einer unruhigen Welt. Das macht Mut und ist ein Auftrag. Denn hinter dieser Zahl stehen Menschen, die steigende Preise bezahlen, um ihren Arbeitsplatz fürchten oder sich fragen, wie sicher Europa in wenigen Jahren noch sein wird.
