Allgemein
Acht Städte, fünf Länder, ein Weg - die „Via Democratia Europa“
Straßburg, Saarbrücken, Luxemburg, Trier, Brüssel, Eupen, Maastricht, Aachen – Städte, die dicht beieinanderliegen und doch sehr unterschiedliche Erfahrungen von Europa in sich tragen. Wer ihnen folgt, bewegt sich durch politische Umbrüche, durch Zeiten der Annäherung und des Neubeginns. Die Ausstellung zur Via Democratia Europa im Europäischen Parlament in Straßburg greift diesen Weg auf und macht ihn anhand konkreter Orte sichtbar.
Weltkrebstag 2025: Europäische Zusammenarbeit gegen Krebs
Krebs ist ein Thema, das viele Menschen im eigenen Leben oder im nahen Umfeld begleitet. Es geht um Angst, um Unsicherheit, um lange Wege durch Diagnose und Therapie. Gerade deshalb lohnt sich am Weltkrebstag ein präziser Blick darauf, was sich in den vergangenen Jahren konkret verändert hat.
Wenn Fakten unter Druck geraten
Informationen sind heute jederzeit verfügbar. Was davon verlässlich ist, lässt sich im Alltag jedoch immer schwerer unterscheiden. Begriffe werden bewusst verdreht, Fakten selektiv genutzt, Meinungen und Behauptungen als Tatsachen ausgegeben. Diese Verschiebungen betreffen nicht nur politische Debatten, sondern prägen zunehmend Gespräche im Alltag, in sozialen Netzwerken und in den Medien.
Mitreden, bevor entschieden wird
Europa entsteht nicht erst im Plenum. Es entsteht früher – dort, wo Ideen, Erfahrungen und Kritik zusammenkommen, bevor Vorschläge Gestalt annehmen. Genau an diesem Punkt setzt eine Beteiligungsmöglichkeit an, die viele noch nicht kennen: „Have Your Say“, die öffentliche Beteiligungsplattform der Europäischen Kommission.
Medienfreiheit ist kein Prinzip à la carte
Medienfreiheit wird selten mit einem großen Knall ausgehöhlt. Meist beginnt es leise: mit beschleunigten Verfahren, mit finanziellen Einschnitten, mit wachsendem „Kontrollbedarf“. Die Beispiele aus Ungarn und der Slowakei zeigen, wohin solche Schritte führen können. Genau dieses Muster zeichnet sich derzeit auch in Litauen ab – und das ist alarmierend.
Ein europäischer Rahmen, der Unternehmen Luft lässt
Viele Unternehmen erleben Europa nicht als einheitlichen Markt, sondern als ein Nebeneinander unterschiedlicher Regeln. Wer mit einem jungen Betrieb über Grenzen hinweg wachsen will, stößt schnell auf verschiedene Gesellschaftsformen, nationale Sonderwege und formale Neuanfänge. Das kostet Zeit, Geld und Energie – gerade in einer Phase, in der Wachstum eigentlich Raum bräuchte. Genau an diesem Punkt setzt der Vorschlag für ein sogenanntes 28. Rechtsregime an.
Fluggastrechte sichern – und Schutzlücken für Reisende schließen
Verspätungen, kurzfristige Annullierungen oder fehlende Unterstützung am Flughafen sind für viele Passagiere inzwischen vertraute Begleiter. Seit mehr als zwanzig Jahren sorgt die europäische Fluggastrechteverordnung dafür, dass Reisende in solchen Situationen nicht auf sich allein gestellt sind. In den vergangenen Monaten stand genau diese Absicherung erneut zur Disposition.
Deeskalation braucht Grenzen
Die transatlantische Partnerschaft bleibt für Europas Sicherheit von zentraler Bedeutung. Gerade deshalb ist es nicht hinnehmbar, sie durch einseitige Drohungen, erratische Zuspitzungen oder bewusste Provokationen zu belasten. Dialog und Kooperation bleiben der richtige Weg – sie setzen jedoch gegenseitigen Respekt, Verlässlichkeit und die Anerkennung gemeinsamer Regeln voraus. Wer diese Grundlagen infrage stellt, beschädigt Vertrauen.
Genug bewertet. Konsequenz ist jetzt die einzige offene Variable
Die Lage im Iran ist entsetzlich. Sie ist kein vorübergehender Ausnahmezustand. Was wir derzeit erleben, ist eine systematische Eskalation staatlicher Gewalt gegen die eigene Bevölkerung. Seit Wochen gehen Menschen im ganzen Land auf die Straße: Frauen und Männer, junge Menschen, Angehörige von Minderheiten, Familien. Sie artikulieren sehr unterschiedliche politische Erwartungen – gemeinsam ist ihnen die Forderung nach Würde, Freiheit, rechtlicher Sicherheit und einem Ende staatlicher Gewalt.
