Aktuelles
Schlupfloch zu: Fairer Wettbewerb auch im digitalen Handel
Jeden Tag erreichen Millionen Pakete aus Drittstaaten unsere Haustüren. Oft zu unschlagbaren Preisen – und ebenso oft an den europäischen Regeln vorbei. Wer clever deklariert, zahlt weder Zoll noch Umsatzsteuer – und entzieht sich so jeglicher Kontrolle. Für Plattformen wie Temu oder Shein ist das ein Geschäftsmodell. Für europäische Händler, Verbraucherinnen und Verbraucher und unsere Zollbehörden ist es längst ein strukturelles Problem.
Vorsitz gewechselt, Richtung bleibt: Dänemark übernimmt, Europa verhandelt weiter
Seit dem 1. Juli liegt die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union in dänischer Hand. Für ein halbes Jahr setzt Kopenhagen nun die Akzente – bei Ministerräten, Verhandlungen, Gesetzesinitiativen. Wer den Vorsitz innehat, hat keinen Freifahrtschein, aber Gestaltungsspielraum: für Tempo, für Tonlage, für politische Schwerpunkte.
EP Vice President Sabine Verheyen: The European Media Freedom Act has nothing to do with censorship
The deadline for the start of the implementation of the new European Media Freedom Act (FEMA) is fast approaching - August this year.
Niemals vor verschlossenen Türen stehen
Alle 32 Minuten wird allein in Deutschland ein Kind Opfer sexuellen Missbrauchs. Die Zahl ist schwer zu ertragen, und sie steht nicht allein: Jedes einzelne dieser Kinder, das Schutz gebraucht hätte, leidet unter den Folgen – oft ein Leben lang. Und das sind nur die bekannten Fälle. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, vor allem wenn es um Missbrauch im digitalen Raum geht, wo Täter anonym agieren, sich hinter verschlüsselten Plattformen verstecken und Bildmaterial in Sekundenschnelle verbreiten.
Zurück am Verhandlungstisch: Jetzt zählt die Zukunft!
Als das Vereinigte Königreich 2020 die Europäische Union verlassen hat, war das ein Moment, den viele von uns im Europäischen Parlament nicht vergessen werden. Mit stehenden Ovationen verabschiedeten wir unsere britischen Kolleginnen und Kollegen – laut, herzlich und mit großem Respekt. Und doch mischten sich in diesen Moment auch Bekümmertheit, Besorgnis und die schmerzliche Ahnung, was verloren gehen würde. Denn der Brexit war nicht nur ein politischer Einschnitt, sondern ein Bruch im Miteinander zwischen Menschen, Institutionen und Regionen.
FISU World University Games Rhine-Ruhr 2025: Ein fulminanter Sommer des Sports
Wer sich an den olympischen Sommer in Paris erinnert – die Begeisterung im Stadion, der Einzug der Nationen, das Leuchten in den Gesichtern – weiß: Sport kann Gänsehaut erzeugen. Er verbindet über Grenzen hinweg, erzählt Geschichten von Mut, Fairness und Gemeinschaft.
Wenn ein stiller Moment alles sagt
Es war nicht der Moment am Rednerpult, nicht der große Applaus, nicht die mediale Aufmerksamkeit – es war dieser eine stille Augenblick im Krönungssaal des Aachener Rathauses, in dem Ursula von der Leyen einfach nur dasaß, die Medaille in den Händen, und überglücklich war. Man sah einer Frau an, was dieser Preis ihr bedeutete.
Europa ist jetzt - und jung!
Es gibt Momente im Jahr, die sich anfühlen wie ein Ankommen – in der Geschichte, in der Gegenwart, in einer gemeinsamen europäischen Zukunft. Für mich ist die Karlspreisverleihung genau so ein Moment. Wenn die Glocken des Aachener Doms erklingen und der festliche Klang über die Dächer meiner Heimatstadt zieht, spüre ich jedes Mal aufs Neue: Europa lebt – nicht nur in Verträgen, Reden oder Institutionen, sondern in den Menschen, die es mit Sinn füllen. Und ganz besonders in der jungen Generation.
In diesem Jahr hatte ich als Erste Vizepräsidentin die besondere Ehre, die Eröffnungsrede zur Verleihung des Jugendkarlspreises zu halten – und die unglaubliche Freude, als Laudatorin das Siegerprojekt auszuzeichnen.
Der Wolf im Schafstall - Wenn Artenschutz an Grenzen stößt
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Wenn ein Tier - wie unlängst wieder in Hürtgenwald - auf einer umzäunten Weide gerissen wird, sorgt das für mehr als nur Schlagzeilen.wIn vielen Teilen unserer Region wächst die Verunsicherung. Nicht, weil der Wolf als Tier grundsätzlich infrage gestellt wird. Sondern weil die Frage, wie wir mit seinem wachsenden Vorkommen in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft umgehen, längst zu einer realen Herausforderung geworden ist: für Tierhalterinnen und Tierhalter, für Familien in ländlichen Gemeinden und für Kommunen, die Schutzmaßnahmen organisieren müssen..
