Die Bedeutung der Europapolitik für unsere Wirtschaftsregion

16.09.2018, Super Sonntag Jülich. Düren. Politische Entscheidungen der EU haben oft unmittelbare Auswirkungen auf das Leben und Arbeiten in der Region. Daher ist es wichtig, dass die Abgeordneten des jeweiligen Wahlkreises wissen, welche Themen vor Ort von Bedeutung sind. Aus diesem Grund haben sich Sabine Verheyen, Mitglied des Europäischen Parlaments, Hans-Helmuth Schmidt, Vorsitzender der Vereinigten Industrieverbände (VIV), Matthias Simon, Vorsitzender des Industrie-Wasser-Umweltschutz e.V. (IWU), und Dr. Stefan Cuypers als Geschäftsführer beider Verbände im Dürener Haus der Industrie zu einem Gespräch getroffen. Dabei ging es neben einem allgemeinen wirtschaftspolitischen Austausch besonders um die Umweltpolitik der Europäischen Union und ihre Bedeutung für Unternehmen in der Region Düren, Jülich und Euskirchen. Frau Verheyen gehört als CDU-Mitglied der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP-Fraktion) im Europäischen Parlament an. Ihr Wahlkreis umfasst die Stadt Aachen, die Städteregion Aachen und die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg.

Gesprächsthemen waren unter anderem die EU-Datenschutz-Grundverordnung und die Industrieemissionsrichtlinie unter dem Aspekt einer erforderlichen Entbürokratisierung. Die Vertreter der Industrieverbände stellten die zum Teil problematischen Auswirkungen der europäischen Umweltpolitik auf Firmenstandorte im Verbandsgebiet dar. Derzeit beschäftigt besonders die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie die Mitgliedsfirmen entlang der Rur. Das Land Nordrhein-Westfalen möchte den Lachs aufgrund der europäischen Richtlinie wieder in der Rur ansiedeln. Die besonders hohen gewässerökologischen Ansprüche dieses Fisches gefährden konkret die Betriebswasserversorgung von Unternehmen aus der Rur. Ohne eine verlässliche Wasserversorgung mit Rurwasser können diese Firmen nicht produzieren.

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