Vermächtnis Europäisches Jahr der Jugend

Das Europäische Jahr der Jugend war die richtige Initiative zur richtigen Zeit. Während der Corona-Pandemie wurde den jungen Menschen besonders viel abverlangt und sie mussten sich solidarisch zeigen. Es war deswegen nur angemessen, dass wir sie 2022 zur Priorität gemacht haben. Durch das beschleunigte Verfahren konnte das Europäische Jahr der Jugend nicht sein volles Potential bis zur Basis entfalten. Trotzdem war der Austausch mit jungen Menschen ausgesprochen lehrreich. Sie haben zum Ausdruck gemacht was sie bewegt oder welche Wünsche sie an die Politik haben. Das Jahr darf kein Strohfeuer sein, das am 31. Dezember verlischt. Das Jahr darf nicht nur ein „Nice to Have“ sein. Es muss ein langfristiges Vermächtnis haben, denn es braucht eine echte politische Beteiligung junger Menschen. Dafür müssen wir den Input der jungen Menschen aufnehmen und Strukturen für mehr Beteiligung schaffen.

Es gab fünf große Themen, die wir in dem Jahr immer wieder gehört haben. Die Partizipation junger Menschen, Klima und Umwelt, Mentale Gesundheit, Jobs und Skills sowie die Digitalisierung. Diese Big5, müssen wir auch in Zukunft verfolgen, denn das sind die Themen, die die Jugendlichen uns mit auf den Weg gegeben haben. Lassen Sie uns auch in den nächsten Jahren gemeinsam mit der jungen Generation daran arbeiten.

Hintergrund:
2022 ist das Europäische Jahr der Jugend. Die Corona-Pandemie hat junge Menschen unverhältnismäßig stark getroffen. Das Europäische Jahr der Jugend 2022 war die Möglichkeit, die Bedürfnisse und Ängste der jungen Menschen in Europa in den Vordergrund zu stellen und gemeinsam Lösungen aufzeigen, insbesondere im Hinblick auf die Zukunft nach der Pandemie.