Junge Menschen sind Garant für unsere Zukunft

Die jungen Menschen sind Garant für die Zukunft unserer Europäischen Gemeinschaft. Ihr Human- und Sozialkapital stellt eine der größten Ressourcen Europas dar. Die EU und die Mitgliedstaaten dürfen daher das Potenzial an Wissen, Kreativität, Fähigkeiten und Fertigkeiten, das die ca. 90 Millionen Jugendlichen in unserer Gemeinschaft bergen, nicht ungenutzt lassen. Die Krise hat jedoch gerade junge Menschen besonders schwer getroffen. Viele von ihnen haben Schwierigkeiten, einen hochwertigen Arbeitsplatz zu finden. Und zum Teil fühlen sie sich aus dem gesellschaftlichen und staatsbürgerlichen Leben hinausgedrängt. Ich halte es daher für unheimlich wichtig, dass wir die EU-Jugendstrategie fortführen und diese regelmäßig überprüfen. In dem am 27. Oktober 2016 angenommenen Bericht im Plenum des Europäischen Parlaments über die Bewertung der EU-Jugendstrategie 2013-2015 sprechen wir Abgeordnete uns für nachhaltige Lösungen aus, um Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, soziale Inklusion zu stärken und um gewaltbereite Radikalisierung zu verhindern. Dazu bedarf es mehr systematischer Zusammenarbeit über eine Bandbreite von Politikbereichen auf Ebene der EU und der Mitgliedstaaten, wie beispielsweise in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport. Sich über bewährte Verfahren in der Jugendpolitik sowie Erfahrungen des anderen auszutauschen und mit den Jugendlichen den Dialog zu suchen, halte ich im Rahmen der jugendpolitischen Zusammenarbeit für besonders wichtig. Zudem spielen die EU-Programme wie z. B. Erasmus+ eine wichtige Rolle, da Mobilität ein entscheidender Vorteil beim Eintritt in den Arbeitsmarkt ist.