Einigung beim Europäischen Solidaritätskorps

Am 11. Dezember konnten wir uns in den Trilogverhandlungen zum Europäischen Solidaritätskorps einigen. Mit dem neuen Programm sind wir nun in der Lage, eine höhere Qualität der Freiwilligenaktivitäten zu garantieren. Die Aufnahmeorganisationen müssen die Qualität der angebotenen Aktivitäten nachweisen, wobei der Schwerpunkt auf dem Lernen und dem Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen liegt. Ebenso müssen die Organisationen nachweisen, dass sie die Vorschriften für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz einhalten.

Dem Parlament ist es auch gelungen, die Zielgruppen besser zu schützen. Für Freiwillige, die mit Kindern und Menschen mit Behinderungen arbeiten, wird eine Sondergenehmigung erforderlich sein. Programme müssen außerdem nachweisen, dass sie zu positiven gesellschaftlichen Veränderungen in lokalen Gemeinschaften beitragen. Außerdem müssen die Kommission und die Mitgliedsstaaten darlegen, wie sie Menschen mit geringeren Möglichkeiten einbeziehen wollen. Junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, sich auch in ihrem eigenen Land freiwillig zu engagieren, insbesondere solche, die sonst nicht an dem Programm teilnehmen könnten. Da humanitäre Einsätze besondere Herausforderungen mit sich bringen, bestanden die Abgeordneten darauf, dass die Altersgrenze für Freiwillige in der humanitären Hilfe auf 35 Jahre angehoben wird, mit der Möglichkeit, Experten und Coaches ohne Altersgrenze einzustellen.