Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mit einem einzigen Regelwerk

Kriminelle nutzen oftmals Geldwäsche, um das Geld, das sie durch Verbrechen verdienen, zu legitimieren. Die meisten dieser Gelder gehen irgendwann leider durch das Bankensystem. Auch terroristische Organisationen werden mit geldwäsche-ähnlichen Techniken finanziert. Dieser Problematik muss die EU entgegenwirken und Geldwäsche sowie damit verbundene Terrorismusfinanzierung umfassend bekämpfen. Im Plenum hat das EU-Parlament nun eine Entschließung verabschiedet, in der wir die Kommission auffordern, das Regelwerk im Bereich der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auszuweiten. Wir wollen, dass die Europäische Kommission Drittländer bestraft, die nicht mit europäischen Ermittlungen zur Bekämpfung der Geldwäsche zusammenarbeiten – einschließlich derjenigen, die im Zusammenhang mit der Ermordung der maltesischen Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia stehen. Zudem darf es nicht möglich sein, über Investitionsprogramme einen EU-Pass zu kaufen. Wir wollen, dass die EU-Mitgliedsstaaten alle bestehenden Staatsbürgerschaften, die durch Investitionsprogramme oder Wohnsitznahme erworben wurden, so schnell wie möglich auslaufen lassen, um die oft damit verbundene Gefahr der Geldwäsche zu minimieren.