Ab heute können Zuschüsse beantragt werden

Ab heute, dem 27.03.20, können kleine und mittlere Unternehmen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler Zuschüsse beantragen. Das gilt auch für den Kultur- und Medienbereich. Die Soforthilfen von Bundes- und NRW Landesregierung können bis zum 30. April ganz einfach online beantragt werden. 

Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes sieht für Kleinunternehmen direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro vor. Die Landesregierung stockt das Programm noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro. Für eine möglichst schnelle und unbürokratische Hilfe können Betroffene ausführliche Informationen und die Antragsformulare auf dieser Homepage finden: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020. Die Anträge werden auch am Wochenende bearbeitet. 

Für weitere Hilfe ist die Hotline des Wirtschaftsministeriums ist von Montag bis Freitag sowie auch am Wochenende von 8 bis 18 Uhr erreichbar: 0211 61772-555

 

Die Regeln für die Zahlungen sind: 

Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründer und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

  • 9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

Das Unternehmen muss vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein. Und als Folge der Corona-Krise haben sich entweder die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.

Bund und das Land NRW sind darauf eingerichtet, dass alle Unternehmen mit den vorgenannten wirtschaftlichen und finanziellen Problemen das Programm in Anspruch nehmen können. Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Hilfen ist zulässig, soweit dadurch keine Überkompensation eintritt.