Was bedeutet das Coronavirus für Erasmus+?

Auch das Bildungswesen ist stark vom Coronavirus betroffen, so sind in den meisten Ländern die Schulen und Universitäten geschlossen und das Lernen findet stattdessen online weiter statt. Doch was geschieht mit denjenigen, die mit Erasmus+ im Moment im Austausch in einem anderen Land sind oder durch das Coronavirus frühzeitig nachhause zurückgekehrt sind?

Tatsächlich erlaubt die Kommission eine Fortzahlung des Erasmus+-Stipendiums im Falle einer Unterbrechung des Auslandsaufenthaltes, wenn die Betroffenen weiterhin Kosten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt haben. Dazu gehören zum Beispiel Miete oder Elektrizität, aber auch Reisekosten sind grundsätzlich refundierbar. Dabei müssen die Studierenden allerdings Online-Kurse belegen, mit denen sie die vereinbarten “learning outcomes” erreichen. Es ist nicht vorgesehen, dass bereits bezahlte Beträge wieder zurückerstattet werden müssen.

Ich finde, dass das eine gute Lösung für alle Betroffenen ist. Trotzdem ist sehr sehr schade um die Erfahrungen, die den Studierenden nun entgehen.