Erasmus+: Neues Förderformat für Schulentwicklung ab 2026

Erasmus+ wird ab 2026 um ein neues Förderformat erweitert, das gezielt dort ansetzt, wo europäische Zusammenarbeit im Schulbereich strukturell verankert werden soll. Mit den „Europäischen Partnerschaften für die Schulentwicklung“ erhalten Schulbehörden und Schulkoordinierungsstellen erstmals ein Instrument, um europäische Kooperation nicht nur projektbezogen, sondern langfristig aufzubauen.

Das neue Format richtet sich an Akteure, die Schulentwicklung über Ländergrenzen hinweg gemeinsam denken und gestalten wollen – von der frühkindlichen Bildung bis zur Sekundarstufe. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Verfahren, die Entwicklung gemeinsamer Strategien und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Verwaltungen und weiteren Bildungspartnern.

Die Europäische Kommission hat das Förderformat im November 2025 mit dem Erasmus+-Programmleitfaden für 2026 vorgestellt. Ergänzend wurde inzwischen das Handbook zum Pauschalfördermodell veröffentlicht, das den gesamten Projektzyklus abdeckt – von der Antragstellung bis zur Umsetzung und Abrechnung.

Für interessierte Schulbehörden und Schulkoordinierungsstellen sind die nächsten Schritte klar definiert. Die Antragsfrist endet am 9. April 2026. Bis zum 5. März 2026 können Projektskizzen eingereicht werden, um im Vorfeld eine individuelle Beratung zu erhalten.

👉 Weitere Informationen zum neuen Förderformat finden Sie hier:

 

 

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