Beginn:
30.08.2010
Am Montag lud Sabine Verheyen die CDU-Führungskräfte der Region Aachen zu einer Konferenz über die Zukunft der europäischen Strukturpolitik ein.
Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund möglicher Veränderungen hinsichtlich des Umfangs und der Struktur der europäischen Förderpolitik in der Förderperiode nach 2013 statt. Diese Veränderungen könnten dazu führen, dass der Region Aachen weniger Fördermittel zu Verfügung stünden als bisher.
Die Teilnehmer der Konferenz, darunter CDU-Politiker der Kommunal-, Landes- und Bundesebene, waren sich einig, dass die bisherigen Grundprinzipien der europäischen Förderpolitik, insbesondere der Vergabepraxis von Fördergeldern mit Hilfe von Wettbewerben, sinnvoll und richtig gewesen sei:
"Mit der Mittelvergabe über Wettbewerbe ist es uns in NRW gelungen, die besten Ideen und Konzepte in einem fairen und transparenten Verfahren auszuwählen", sagte Sabine Verheyen. "Wir fordern die neue Landesregierung daher auf, an dieser Praxis festzuhalten und nicht zu einem Modell zurückzukehren, das bestimmte Regionen - unabhängig vom Innovationspotential der Projekte - besonders begünstigt".
Um dies zu erreichen, kündigte Verheyen an, werde in den nächsten Wochen ein Positionspapier erarbeitet, mit dem sich die CDU und die Region Aachen geschlossen und aktiv an den Diskussionen zur europäischen Strukturpolitik beteiligen könne.
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